Ketogene Ausleitung  

 

(@michael-koerner)
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17. November 2014 10:49  

Hallo Herr Dr. Buchinger !

Ich denke, nach meiner Fastenphase eine Ketogene Nachernährung anzuschliessen, d.h. das Fasten über Fett- /(überwiegend pflanzliches)Eiweiss- /Grünes auszuleiten unter sehr geringem Kohlehydratanteil.

Säuren denke ich über basische Tees, Basenbäder, zeitweise HydroKolon prophylaktisch niedrig zu halten, insbesondere wg Sport.
Kaffee max 2 Tassen Espresso.

Spricht etwas gegen eine ketogene anstelle einer fruganen Ausleitung, wie ich sie bisher gemacht habe?

Möchte den Körper noch einige Zeit in Ketose halten.

Grüsse


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(@dr-andreas-buchinger)
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19. November 2014 09:56  

Ketogene Ernährung: nichts dagegen einzuwenden.
Ich würde basenüberschüssige Ernährung zumindest zeitweise praktizieren, den jew. Umständen entsprechend.

Im Prinzip spricht nichts gegen eine ketogene Ernährung für eine gewisse Zeitdauer.

Dr. Buchinger


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(@michael-koerner)
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Beiträge: 9
19. November 2014 10:30  

Danke für die schnelle Antwort.

Ich versuche die Leptin Resistenz zu durchbrechen, daher fällt situativ viel Laktat aus Intervalltraining an.

Ich bin grundlegend Vegetarier mit einem "Set Point" von 2.5 x Basisgewicht und C-Peptid 5.9 (Referenz 0.99-2.3)

Zur Pufferung war Natriumbikarbonat 40g, Grün (Spinat etc) bis KH Limit und Öle aus Avocado, Nüssen, etc. geplant, ok so?
Fetter Seefisch habe ich jetzt in geringen Mengen (30g) 3 mal Woche supplementiert (Makrele in Öl, Lachs), sowie Basenbäder / Grüntee.

Hoffe, dass das die Säuren im Griff hält.

Macht HydroColon Sinn, kann man das auch mit Bikarbonat supplementieren 20-40g/l ?

Es freut mich, dass Ihr Haus auch Basen- Säure- Puffer orientiert denkt.

Grosse Teile der Schulmedizin sehen diesen wichtigen Regelkreis immer noch als "esoterischen Unfug".

Grüsse

Bearbeitet:vor 5 Jahren 

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(@dr-andreas-buchinger)
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Beiträge: 268
21. November 2014 09:29  

CHT (Colon-Hydro-Therapie) macht 1 - 2 x Sinn, mehr ist nicht notwendig. Allerdings vorher genau abklären (Kontraindikationen für CHT).
Bicarbonat muss nicht sein. Die körpereigene Puffersysteme werden sowieso durch Ihre Ernährungsform unterstützt.
Zu den Omega-3-FS: Wollten Sie diese in therapieäquivalenter Menge per Genuss von Seefisch supplementieren, müssten Sie ca. 6 Kilogram Seefisch/Tag essen--das ist auch ökologisch gesehen nicht vertretbar.

Dr. Buchinger


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